Schlagworte: Food-Art

Essbare Kleider von Yeonju Sung

Die koreanische Künstlerin Yeonju Sung zaubert delikate Kleider und Korsagen aus Tomaten, Lauch, Bananen, Rettich, Shrimps, Rotkohl, Kaugummi, Eiern oder Brot. Wir werfen einen Blick auf ihre organische Wearable food series. Also Mund zu und Augen auf:

Shrimp
Wearable Foods series by Yeonju Sung.

Alle Bilder © Yeonju Sung via designtaxi.com

Über ihre Arbeiten sagt die 1986 in Seoul geborene Künstlerin:

My works, as an image between reality and non-reality, are talking about things that are unsubstantial and things that have been losing its essence. Also, they are, as food, empty and useless images since they are just borrowing the forms of clothes as a hollow shell that is not able ever last forever.

Weitere Infomationen gibt es unter www.yeonju.me

Colorful Shit von Gabriel Morais

Gabriel Morais hat einen nettes Experiment unternommen, um das Verhältnis zwischen dem organischen In- und Output seines Essverhaltens zu untersuchen. Dazu hat er jeweils eine Menge Froot Loops, Rote Beete und Mais zu sich genommen und danach den Lokus inspiziert. Die Ergebnisse seiner Nahrungsaufnahme seht ihr hier:

01_905 beetroot_905 beetroot_shit_905 frootloops_905Concept, Art Direction and Photography: Gabriel Morais, Rodrigo de Castro, Joao Unzer

Concept, Art Direction and Photography: Gabriel Morais, Rodrigo de Castro, Joao Unzer

Colorful Shit via Nerdcore

 Das Künstlerstatement lautet:

The idea behind this project, is to show how much the food we ingest affects our body,
therefore the colour of each poop was not manipulated on photoshop.
To achieve the result, the quantity I ate for each picture was:
4.5kg of beet root in 36 hours.
3.5kg of Froot Loops in 30 hours.
4kg of sweet corn in 36 hours.

Mehr zu Gabriel Morais und seinem Projekt findet ihr hier.

Fisch to zip

Fische sind eigenartig – man kann sie essen oder nicht, ihnen in Aquarien beim blubbern zusehen oder sie einfach ignorieren. Warum also nicht Design und Meeresbewohner kombinieren und die Dinger als Vorlage für schnuckelige Fischmäppchen benutzen? Die Japaner machen es mal wieder vor:Hokke Mackerel Pencil Case

Hokke Mackerel Split Fish Pencil Case gesehen bei Nerdcore 

Combining Japan’s love of food with its original approach to stationery, this Hokke Mackerel Pencil Case looks just like a grilled fish split down the middle when you open it up! The long and generous pen pouch can likely hold all your pencils, rulers and more, while at the same time also seeming to be your next meal. Japanese cuisine often presents hokke fish cut in half and grilled on both sides, making this pencil case almost too authentic. Be careful not to take a bite! (via)

Endverbraucher von Trude Wald und Otto Brunn

“We accept you, one of us!”, heißt es so schön in Freaks (1932). Dieser Satz passt wunderbar auf folgende Foto-Serie, die sich Endverbraucher nennt und um die es im heutigen Kunsthappen gehen soll.

 Die Endverbraucher sind inspiriert von einem Job, den Trude Wald ein wenig in den Sand gesetzt hat. Für eine Zeitung sollte ein Kreislauf dargestellt werden: Feld/Anbau-Fabrik/Verarbeitung-Handel-Endverbraucher-Kanalisation-Feld/Anbau. Hierbei sollten alle Punkte des Kreislaufs durch Obst und Gemüse dargestellt werden. Trude Wald baute einen irren Endverbraucher aus einer Kartoffel, zwei Würsten, einem Pilz und zwei Karotten, den der Kunde nie zu Gesicht kommen sollte, weil schon die Fabrik aus Gemüse nicht für gut befunden wurde. Trude und Otto gewannen den Endverbraucher jedoch sehr lieb, so dass sie beschlossen, ihm weitere, organische Cousins und Cousinen zu schenken. Also, Mund zu und Augen auf für Miss Mais, Sportkartoffel und Co.:

Tomatendame Mr. Paprika Auberginen Mann Potatoman Ei Entdecker Miss Mais Waldgeist Zucchini Hund Sportkartoffel Orko

 Fotos: Otto Brunn / Idee und Design: Trude Wald und Otto Brunn

In diesem Sinne: “Gooble, Gobble!”

Duchamp auf’s Brot

Um auch nach der der Kunsthochschule und trotz großer Entfernung gemeinsam produktiv bleiben zu können, beschlossen die beiden Künstlerinnen Brittany Powell und Tae Kitakata dieses Blog als Plattform für gegenseitigen Projekt- und Ideenaustausch zu nutzen. Das Prinzip: Künstlerische Raffinesse muss nicht notwendigerweise mit großem Zeit- und Geldaufwand verbunden sein, low commitment eben. Die Künstlerinnen wechseln sich in wöchentlichem Turnus ab, jeden Montag gibt es einen neuen Eintrag. Also Mund zu und Augen auf für diese organischen Künstlerhommagen à la Brittany:sandwichmondrian1 sandwichrothko2 sandwichpollock1 sandwichduchamp1 sandwichchristo1

Alle Fotos © Brittany via Low- Commitment Projects gesehen bei iGNANT

Mehr davon gibt es auf http://lowcommitmentprojects.com.

Hack vom Papierschwein

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist sie da: Die ultimative Alternative zu Tofu, Tempeh und Bäh heißt Papierhack und kommt vom Papierschwein. BARTO: “Garantiert frei von tierischen Stoffen und genießbar für Vegetarier, Muslime, Christen, Juden, Buddhisten und trendbewusste Fleischverweigerer.” Menschen mit Holzallergie müssen auf den nächsten Trend warten. Alle anderen können schonmal die Magensäfte anschmeißen:

schwein3 schwein2 schwein1

gesehen bei rebel:art via BARTO

Für mehr Hacktivismus von BARTO bitte hier entlang.