Schlagworte: Design

Essbare Kleider von Yeonju Sung

Die koreanische Künstlerin Yeonju Sung zaubert delikate Kleider und Korsagen aus Tomaten, Lauch, Bananen, Rettich, Shrimps, Rotkohl, Kaugummi, Eiern oder Brot. Wir werfen einen Blick auf ihre organische Wearable food series. Also Mund zu und Augen auf:

Shrimp
Wearable Foods series by Yeonju Sung.

Alle Bilder © Yeonju Sung via designtaxi.com

Über ihre Arbeiten sagt die 1986 in Seoul geborene Künstlerin:

My works, as an image between reality and non-reality, are talking about things that are unsubstantial and things that have been losing its essence. Also, they are, as food, empty and useless images since they are just borrowing the forms of clothes as a hollow shell that is not able ever last forever.

Weitere Infomationen gibt es unter www.yeonju.me

Fisch to zip

Fische sind eigenartig – man kann sie essen oder nicht, ihnen in Aquarien beim blubbern zusehen oder sie einfach ignorieren. Warum also nicht Design und Meeresbewohner kombinieren und die Dinger als Vorlage für schnuckelige Fischmäppchen benutzen? Die Japaner machen es mal wieder vor:Hokke Mackerel Pencil Case

Hokke Mackerel Split Fish Pencil Case gesehen bei Nerdcore 

Combining Japan’s love of food with its original approach to stationery, this Hokke Mackerel Pencil Case looks just like a grilled fish split down the middle when you open it up! The long and generous pen pouch can likely hold all your pencils, rulers and more, while at the same time also seeming to be your next meal. Japanese cuisine often presents hokke fish cut in half and grilled on both sides, making this pencil case almost too authentic. Be careful not to take a bite! (via)

Malen nach Bohnen

Kürzlich durfte man in der SZ lesen, was ein jeder Kaffee-Junkie schon lange ahnte: Die Deutschen trinken mehr Kaffee als Bier, ja sie schütten sogar mehr braunen Treibstoff als Wasser ins sich hinein, nämlich ca. 180 Liter pro Jahr. Wie gut, dass sich die schlauen Köpfe von COLUMN FIVE mit einer Verbildlichung dessen befasst haben, was wir so monatlich durch unseren Organismus jagen. Ausmalen darf man die folgende Infographic natürlich nur mit dem Saft der Arabica-Bohne. Prints davon gibt es hier zu bestellen. Et voilà:taylor incaffeinewetrust3 icwt-new-size

IN CAFFEINE WE TRUST by COLUMN FIVE gesehen bei NERDCORE

Haariges ABC

Als wir dachten, der Mehrwert unserer Rudimente ginge gegen Null, tauchte eine japanische Kunststudentin namens Mayuko auf und bewies uns das Gegenteil. Also Mund zu und Augen auf für dieses organische Font aus Beinhaaren:leghairfont

gesehen bei Nerdcore via Neatorama

Die Ressourcen lieferte indes nicht Mayuko, sondern ein großzügig behaarter Freund. Die Idee dazu entstammte einer Aufgabenstellung der Tama Art University, wobei die Studenten ohne die Zuhilfenahme von Computern ein neues Font designen sollten. Ob die haarige Typo die Helvetica der Zukunft sein wird oder der handelsüblichen Buchstabensuppe organische Konkurrenz macht, bleibt zu bezweifeln. Dass sie Menschen zum Konsum anregen kann, hofft jedenfalls Adidas:tumblr_lpv4j8WnCg1qjkineo1_500

via

Pictogram History Posters

Otl Aicher, bekannt als the father of the geometric man, wäre sicherlich stolz auf Viktor Hertz. Vor einiger Zeit hat uns der Grafik-Viruose mit seiner Interpretation von Musik- und Filmplakaten imponiert.

Nun hat Hertz seinen Sinn für Humor und minimalistische Gestalung genutzt und sich für das italienische Design-Studio H-57 an die Verbildlichung prominenter Lebensgeschichten gemacht. Wie gelungen das aussehen kann, sieht man hier:

Pictogram History Poster Pictogram History Poster Pictogram History Poster Pictogram History Poster

Pictogram History Postery by Viktor Hertz via mymodernmet

Neben den hier aufgeführten, gibt es bei mymodernmet die Lebensverläufe von Marie Antoinette, Jesus und Julius Caesar. Demnächst folgen Napoleon und Graf Dracula.

Organisches von Joseph Barbaccia

Wer schon immer die Küchenwand mit Körperteilen dekorieren wollte, darf jetzt die Mundwinkel nach oben biegen! Der US- Künstler Joseph Barbaccia hat einst kulinarisch funktionale Utensilien verfremdet und organisch aufgepimpt:

Joseph Barbaccia, Obesity 2006
Joseph Barbaccia, Obesity 2006
via lostateminor
Joseph Barbaccia, Service 2006
Joseph Barbaccia, Service 2006
via lostateminor
Joseph Barbaccia, Naked Aggression 2004
Joseph Barbaccia, Naked Aggression 2004
via thinkingaboutart

Schlaulesen kann man sich in diesem Interview und mehr von Joseph Barbaccia gibt’s hier und auf www.paradisestudio.com.

Licht aus dem Wasserhahn

Mund zu und Augen auf für Organisches aus dem Kunst- und Designkosmos!

Den Anfang machen diese charmanten LED-Lichtinstallationen aus recycelten Rohren, handgefertigten Glühbirnen und gefundenen Objekten. Die Liquid Lights unterstützen das zero footprint movement und sehen außerdem sehr organisch aus:

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via BuzzFeed/thesteampunkhome

Die niederländische Künstlerin Marianne Lammersen hat sich ebenfalls mit den organischen Verflechtungen von Natur und Technik auseinandergesetzt – zu sehen in Dynamic Stills :
 

Gesehen auf der st-art 2009 in Strasbourg, mehr von Marianne Lammersen findet ihr beim Sandberg Berlin Project.