How Animals Eat Their Food

Mund zu und Augen auf für dieses amüsante Lehrvideo über das Essverhalten von Tieren:

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MEM via nerdcore

Candy – Kurzfilm von Wes Anderson und Roman Coppola

Wes Anderson und Roman Coppola haben einen Kurzfilm à la Jules et Jim für Pradas neues Parfüm Candy gezaubert. Voilà:

Wes Anderson and Roman Coppola: Prada Candy
Wes Anderson and Roman Coppola: Prada Candy
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via It’s Nice That

Colorful Shit von Gabriel Morais

Gabriel Morais hat einen nettes Experiment unternommen, um das Verhältnis zwischen dem organischen In- und Output seines Essverhaltens zu untersuchen. Dazu hat er jeweils eine Menge Froot Loops, Rote Beete und Mais zu sich genommen und danach den Lokus inspiziert. Die Ergebnisse seiner Nahrungsaufnahme seht ihr hier:

01_905 beetroot_905 beetroot_shit_905 frootloops_905Concept, Art Direction and Photography: Gabriel Morais, Rodrigo de Castro, Joao Unzer

Concept, Art Direction and Photography: Gabriel Morais, Rodrigo de Castro, Joao Unzer

Colorful Shit via Nerdcore

 Das Künstlerstatement lautet:

The idea behind this project, is to show how much the food we ingest affects our body,
therefore the colour of each poop was not manipulated on photoshop.
To achieve the result, the quantity I ate for each picture was:
4.5kg of beet root in 36 hours.
3.5kg of Froot Loops in 30 hours.
4kg of sweet corn in 36 hours.

Mehr zu Gabriel Morais und seinem Projekt findet ihr hier.

Hands Project in Barcelona

Mit wohlplatzierten Handskulpturen und einem Augenzwinkern in Richtung Finanzkrise haben die vier Künstler Octavi Serra, Mateu TargaDaniel Llugany und Pau Garcia die Straßen von Barcelona dekoriert.
Also Mund zu und Augen auf für Hands:

Hands Hands Hands Hands Hands Hands Hands Hands

Alle Bilder © Hands via iGNANT

Ein Video zur Installation und mehr zum Projekt gibt es unter street-hands.blogspot.co.uk.

Kurzfilm – The Six Dollar Fifty Man

Dieser gelungene Kurzfilm von Mark Albiston und Louis Sutherland spielt im Neuseeland der 70er Jahre und handelt von einem kleinen Jungen mit Superkräften. Also Mund zu und Augen auf:

vimeodirektsixdollarfiftyman

MAMMAS – Isabella Rossellinis Kurzfilmreihe

Parrallel zur Premiere auf der 63. Berlinale zeigt arte+7 Isabella Rossellinis knackige Kurzfilmreihe MAMMAS.MAMMAS Nach dem großen Erfolg ihrer tierischen Fortpflanzungsfilmchen Green Porno, widmet sich die jüngst mit der Berlinale Kamera ausgezeichnete Rossellini dem Thema Mutterschaft. In einer Episode erkundet sie mit gewohnter Selbstironie den Kannibalismus bei der Spinne “Diaea ergandros”, die sich für ihre Kinder aufopfert und zu Brei wird. Voilà der Trailer:

MAMMAS via arte+7

Wie mütterlich Buntbarsch, Hamster oder Surinam-Kröte sind, erfährt man hier.

Sivu – Better Man Than He

Bevor die 63. Berlinale startet, gönnen wir unseren Organen eine Kombination aus hinreißender Röntgenoptik und herrlichen Tönen. Better Man Than He heißt der Song, gesungen wird er von Sivu und das Video stammt von Regisseur Adam Powell. Voilà:

vimeodirektsivu

Mit Duchamp in der Sauna

Carlos Reygadas neuster Film POST TENEBRAS LUX (2012) bespielte im Rahmen des 7. Around the World in 14 Films das Berliner Babylon. Der mexikanische Regisseur, der für seine mystischen Filme bekannt ist, wurde auf dem Festival de Cannes 2012 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet und erntete nicht nur Applaus: Viele Journalisten und Filmschaffende waren von der Entscheidung der Jury überrascht. Denn der Film entzieht sich den gewohnten Codes und will nicht um jeden Preis gefallen.

Carlos Reygadas, POST TENEBRAS LUX © No Dream Cinema

Während Reygadas mit dem visuell beeindruckenden Drama STELLET LICHT (2007), das von einer mennonitischen Enklave im Norden Mexikos handelt, noch geschlossene narrative Strukturen bediente, bewegt er sich mit POST TENEBRAS LUX hin zu einer Art intuitivem Auteur-Kino: Vergangenheit, Fiktion und mögliche Zukunft bilden eine merkwürdige Einheit, die viele Leerstellen lässt. So ist es jedem selbst überlassen, sich in Reygadas’ autobiografisch angelegtem Film zu orientieren. Doch auf das lose, nicht-lineare Filmerlebnis muss man sich auch einlassen wollen.

Episodisch beobachtet der Regisseur in POST TENEBRAS LUX die Vielfalt der mexikanischen Gesellschaft, während er zugleich am Mikrokosmos einer wohlhabenden Familie haften bleibt. Diese lebt – wie der Regisseur selbst – auf dem mexikanischen Land. Auch die eigenen Kinder hat Reygadas den Filmeltern Juan (Adolfo Jimenez Castro) und Natalia (Nathalia Acevedo) an die Hand gegeben.

via mantarraya films

Wie also kann man einen Film beschreiben, der sich einer gewöhnlichen Zusammenfassung entzieht? Vielleicht, indem man einige Szenen näher beleuchtet und versucht, die filmische Stimmung spürbar werden zu lassen. Die komplette Kritik zum Film gibt es auf fragmentfilm.de