Filmfest München 2010 – Eine Vorschau

Vom 25. Juni bis zum 3. Juli 2010 findet mit dem 28. Fimfest-München Deutschlands zweitgrößtes Filmfest statt, Zeit einen Blick ins Programm zu werfen!

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Den Auftakt macht Me too – Wer will schon normal sein? (Yo, también, 2009) von Álvaro Pastor und Antonio Naharro aus der Reihe Visiones Latinas. Eine offbeat Liebesgeschichte, die schon auf dem Festival von San Sebastian die Herzen des filmhungrigen Publikums erreichte. Warum? Darum:

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Abbas Kiarostami wird neben Mads Mikkelsen nicht nur für sein Schaffen mit dem CineMerit Award beehrt, sondern auch mit 6 Filmen vertreten sein, darunter  Copie Confome (2010), für den Juliette Binoche vor kurzem in Cannes ausgezeichnet wurde. Ebenfalls direkt von der Croisette an die Isar kommt Apichatpong Weerasethakul mit Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (2009).

Im Internationalen Programm lässt Altmeister Franics Ford Coppola Tetro (2009) raus, Roger Ebert ist begeistert- hier ein Vorgeschmack:

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Auch aus dieser Reihe und im Familienmilieu ist Jim Sheridans Brothers (2009), das Remake von Susan Biers dänischem Brødre (2004) angesiedelt und mit Natalie Portman, Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire schonmal großartig besetzt.

Indischen Filmen abseits von Bollywood wird eine ganze Retrospektive eingeräumt und wer sein cinéastisches Sitzfleisch testen will, kann sich im Rahmen der Nouveau Cinéma Français Olivier Assayas fünfstündige Mini-Serie über Venezuelas Top-Terroristen Ilich Ramírez Sánchez aka Carlos (2010) genehmigen.

Außerdem wird Patrice Chereau mit Persécution (2009) zugegen sein, Claire Denis und François Ozon bringen auch ihre jüngsten Babies mit. Anhänger der Nouvelle Vague können sich nicht nur auf Jaques Rivettes kürzesten Film 36 vues du Pic Saint Loup (2009), sondern auch auf  Deux de la Vague (2009) von Emmanuel Laurent und Antoine de Baecque freuen:

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Klar, dass Neue Deutsche Kinofilme nicht fehlen dürfen. Kick in Iran (2010) von HFF- Absolventin Fatima Geza Abdollahyan hat schon das Sundance Festival erfolgreich gestürmt- ab in den Trailer:

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Der Dokumentarfilm zieht sich jedenfalls durch alle Reihen, und in der Sektion American Independents kommen nicht nur Underdogs zum Einsatz: Letztes Jahr hatte Steven Soderbergh Sasha Grey in The Girlfriend Experience (2009) mit dabei, dieses Mal ist er mit And Everything is Going Fine (2010), einem dokumentarischen Portrait über den unlängst verstorbenen Alrounder Spalding Gray vertreten.

Und weil es sich im Sommer geradezu anbietet, die Filmfreude draußen auszuleben, gibt’s im Gasteig wieder sieben Filme unter dem Topos “Das Sein” im Freien. Spike Jonzes Being John Malkovich (1999) ist hier nur eines der Zuckerstücke.

Mehr zu Rahmenprogramm, Filmen und Fakten findet ihr auf dem Filmfestblog und wenn es losgeht, natürlich auch hier!

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  1. Ping: Filmfest München 2011 | don't panic, it's organic!

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